Züchter im LCD, VDH und FCI

LCD e.V.
Züchter im LCD, VDH und FCI

Neuigkeiten

Am 02.04.2018 wurde Elly von Rover gedeckt. Nach dem ersten Ultraschall am 27.04.2018 haben wir erfahren das Elly trägt. Wir freuen uns riesig über die kleinen Welpen, die wir Anfang Juni von Elly erwarten.

Über uns

Über uns

Wir – das sind Kay Krüger und Tom Friesinger wohnen in einen kleinen Weiler namens Unterhub, Gemeinde Edling bei Wasserburg am Inn in unserem Haus mit Garten auf dem Land, umgeben von Wiesen, Feldern, Seen und Wäldern.

Während Kay bereits als Jugendlicher schon sehr intensiv Hundesport und –Zucht mit Schäferhunden betrieben hat, ist Tom auf einem Bauernhof aufgewachsen und hatte immer einen liebenswürdigen Hofhund.

Nachdem wir uns dann hier in Unterhub ein Häuschen gebaut haben, war es dann irgendwann klar, das wir – bei Kay 25 Jahre nach dem Schäferhundesport – uns wieder einen Hund zulegen wollen. Also haben wir uns über passende Rassen informiert und sind schnell aufgrund des unendlich treuen Wesens auf den Labrador gekommen.

Die Suche nach dem passenden Hund gestaltete sich zuerst etwas schwierig, da es doch viele schwarze Schafe gibt, die sich Züchter nennen und mit deren Aufzuchtbedingungen wir uns gar nicht arrangieren konnten… dadurch stand dann schnell der Entschluss, dass es eine Hündin aus dem LCD werden sollte. Denn wir wollten einen Hund, der von Geburt an optimale Bedingungen für sein weiteres Leben mit uns erhalten hat. Unseren Züchter haben wir für uns ausgewählt, da er sehr schonend züchtet, pro Hündin nur alle zwei Jahre einen Wurf machte und insgesamt nicht mehr als drei Würfe, das hat uns endgültig überzeugt.

Im August 2014 zog unsere Elly bei uns ein, und wir haben unsere damalige Entscheidung nie bereut. Sie ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.

Der Gedanke, mit ihr zu züchten war schon früh da, ist aber nach und nach immer wieder gereift. Wir glauben einfach auch, dass es für Elly eine wunderschöne Erfüllung ist, Welpen bekommen zu dürfen.

Elly

Elly Lupo Domestico

Gesundheit:

* 09.06.2014
HD: A1/A1 und ED: 0/0
Gebiss: Schere vollzahnig
Prcd-PRA: normal /clear
EIC: N/m
DNA liegt vor
Augen: frei (31.01.2018)

Zuchtzulassung im LCD: 30.04.2017

Elly war von Anfang an eine Seele von Hund mit einem ausgeprägten „will to please“.
Bis heute hat sie bei uns weder irgendwelche Schuhe noch irgend etwas Anderes kaputt gemacht.
Sie zeigt gute jagdliche Anlagen, da sie aus einer jagdlichen Zucht kommt, wurde dahingehend von uns allerdings nicht weiter gefördert.
Charakterlich ist Elly völlig ausgeglichen. Während sie draußen immer motiviert ist, merkt man sie im Haus kaum. Weiterhin hat sie anderen Tieren oder Menschen gegenüber noch nie auch nur die geringsten Anzeichen von Aggressivität gezeigt. Elly geht auf Menschen, Kinder und andere Tiere immer offen und positiv zu – Sie ist immer freundlich und wir würden in jeder Lebenslage unsere Hände für sie ins Feuer legen!

Wie wir liebt die Elly die Natur, zeigt unendlich viel Freude bei Schnee und Wasser. Liebt Fahrradfahren, schwimmen, Berggehen und Kuscheln, ist absolut Kinderlieb. Autofahren ist absolut kein Problem, auch mehrstündige Fahrten sind problemlos, da sie bei jedem Urlaub von uns dabei sein darf.

Und falls sie mal nicht mit uns in den Urlaub mit kann, dann haben wir viele Freunde, die die Elly jederzeit gerne aufnehmen, da sie so unkompliziert und einfach zu handhaben ist.

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Elly

Der Labrador

Die Geschichte des Labrador

Der Labrador (sein offizieller Name lautet LABRADOR RETRIEVER), der erst Anfang des 20. Jahrhunderts als eigenständige Rasse anerkannt wurde, stammt ursprünglich von der kanadischen Ostküste aus dem Bereich von Neufundland. Die dortige Bevölkerung hielt seit Jahrhunderten Gebrauchshunde, welche den Menschen bei der Arbeit und der Jagd halfen. Aus diesen anfangs sehr unterschiedlichen Hunden kristallisierten sich im Lauf der Jahre zwei Typen heraus, nämlich
– der große, starke Neufundländer mit seinem dichten Pelz, der ihn vor Kälte und Nässe schützt. Er wurde vor allem als Zugtier eingesetzt und hatte für die vom Fischfang lebende Bevölkerung den Vorteil, dass er vor allem im Winter mit Fischabfällen gefüttert werden konnte und deshalb für sie einfacher zu halten war als ein Pony und
– der zunächst als „kleiner Neufundländer“ bezeichnete leichtere Hund, welcher im 19. Jahrhundert vielfach von Fischern nach England mitgebracht wurde und dort den Namen „Labrador-Hund“ bekam.

Durch Zucht-Auslese der am besten arbeitenden Hunde hatte sich schon in Kanada ein Hundeschlag herausgebildet, der ebenfalls bei den Fischern zum Einsatz kam, speziell zum Bringen abgetriebener Netze oder toter Fische, aber auch von erlegten Wasservögeln und anderem Wild (Apportieren, im Englischen „retrieve“). Diese Hunde zeichneten sich durch eine hohe Merkfähigkeit aus, so dass sie sich noch nach längerer Zeit erinnern konnten, wo mehrere Stücke Wild gefallen waren, und langes nutzloses Suchen in der Kälte vermieden wurde. Zu einem guten Apportierhund gehörte schließlich auch ein „weiches Maul“, damit das Wild unversehrt gebracht und in der Küche genutzt werden konnte.

Etliche der frühen Import-Hunde gelangten nach ihrer Ankunft in England in die Hände adeliger Familien, welche große Ländereien mit vielfältigen Jagdmöglichkeiten besaßen. Dort wurden sie weiter gezüchtet und konsequent entsprechend ihrer jagdlichen Leistungsfähigkeit weiter selektiert. Dabei entstand im Laufe einiger Jahrzehnte ein recht einheitlicher Typ: ein mittelgroßer, kräftig gebauter Hund mit breitem Schädel, kurzem harten Haar mit dichter wasserabstoßender Unterwolle, und mit einer charakteristischen dicht behaarten Otterschwanz-ähnlichen Rute, die keine Befederung (lange abstehende Haare auf der Unterseite) haben darf.

In England wurde auch der erste Standard für die Rasse aufgestellt. Dieser beschreibt den „idealen“ Labrador hinsichtlich seiner körperlichen und wesensmäßigen Eigenschaften; Ziel der seriösen Züchter in aller Welt ist es heute, dass ihre Hunde diesem Standard möglichst nahe kommen.

Der „klassische“ Einsatz des Labradors auf der Jagd ist folgender: Der Hund sitzt oder geht ruhig während des Treibens neben seinem Führer, merkt sich die Fallstellen des geschossenen Wildes, apportiert es erst auf Befehl, und bringt es unbeschädigt seinem Führer auf kürzestem Wege zurück. Dafür bedarf es eines ruhigen, konzentrierten Hundes, der aufmerksam das Jagdgeschehen verfolgt, beim Apportieren seine feine Nase einsetzt und unverletztes Wild nicht verfolgt. Er muß sich gehorsam und vertrauensvoll von seinem Führer auch über große Entfernungen und Hindernisse mit Handzeichen und Pfeifsignalen lenken lassen, damit er ohne Störung des Jagdbetriebes auch solches Wild finden kann, dessen Fall er nicht beobachtet hatte. Wichtig ist darüber hinaus absolute Friedfertigkeit im Umgang mit fremden Menschen und anderen Hunden.

Seit Jahrzehnten gibt es in vielen Ländern Labrador-Clubs, deren Mitglieder es sich zum Ziel gesetzt haben, die Rasse mit ihren besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten zu erhalten; dazu werden sowohl Zuchtschauen als auch Ausbildungskurse und Leistungsprüfungen veranstaltet.

Inzwischen wird der Labrador schon längst nicht mehr nur als Apportierhund auf der Niederwild-Jagd eingesetzt. Heutzutage findet man ihn wegen seiner vielfältigen guten Eigenschaften im Einsatz als vielseitiger Jagdhund, Blindenhund, Rauschgifthund, Rettungshund, oder Sportkamerad bei Dummyarbeit, Agility und Flyball. Darüber hinaus ist er ein geduldiger, nervenstarker, angenehmer und wirklich kinderlieber Familienhund, dem das enge Zusammenleben mit seinen Menschen über alles geht und der zu einem ausgewogenen Klima im Zusammenleben der Menschen erheblich beitragen kann.

Wesen des Labradors

Der STANDARD, der den idealen Labrador beschreibt, sagt zu diesem Thema:
Gutmütig, sehr bewegungsfreudig. Ausgezeichnete Nase, weiches Maul, ausgeprägte Wasserfreudigkeit. Anpassungsfähiger, hingebungsvoller Begleiter. Intelligent, aufmerksam und leichtführig, mit dem starken Willen, seinem Führer zu gefallen. Freundliches Wesen, ohne Spur von Aggression oder unangebrachter Scheue.
Was heißt das nun im Einzelnen ?
Ein typischer Labrador ist gutmütig, d.h. er wird mit fremden Menschen ebenso freundlich umgehen wie mit Kindern oder anderen Tieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass man ihn mit kleinen Kindern unbeaufsichtigt lassen sollte (das sollte man nämlich mit keinem Hund). Im Laufe seiner ersten Lebensmonate muß eine gute Sozialisierung erfolgen, begonnen durch den Züchter und fortgesetzt durch den Welpenkäufer. Der Labrador soll von Jugend an so viel wie möglich mitgenommen werden und neue Dinge kennenlernen, also nicht von der Umwelt abgeschlossen werden. Im engen Zusammenleben mit „seinen“ Menschen entwickelt er sich so zu einem anpassungsfähigen Begleiter, für den nichts schöner ist, als möglichst viel Zeit mit ihnen zu verbringen.

Ein typischer Labrador ist sehr bewegungsfreudig, also keine Schlaftablette auf vier Beinen. Er braucht deshalb als erwachsener Hund reichlich Auslauf und ist kein Hund, der bei ganztägiger Zwinger-Haltung gedeiht. Auch regelmäßiges vielstündiges Alleinsein entspricht nicht seinem Wesen. Wegen seiner großen Wasserliebe sollte der Führer ihm häufig und das ganze Jahr über die Möglichkeit zum Schwimmen geben.

Als Ergebnis langjähriger Selektion auf jagdlich nutzbare Eigenschaften ist der Labrador ein Hund mit einer vorzüglichen Nase, die selbst kleinste Geruchsspuren findet, und mit einem weichen Maul, womit er gefundenes Wild oder andere Gegenstände unbeschädigt seinem Herrn zuträgt. Er ist sehr lernfähig und aufmerksam, beobachtet seinen Herrn dauernd und freut sich über jedes Lob. Diese Lernfähigkeit und Arbeitsfreude sollte man nicht nur bei der Ausbildung zum Jagd- oder sonstigen Arbeitshund nutzen, sondern auch beim reinen Familienhund – unterforderte, in ihren Arbeits-Anlagen nicht geförderte Hunde neigen dazu, unerwünschte Verhaltensweisen zu entwickeln.

Jede Art von Aggression oder Schärfe, sei sie aus Dominanz-Verhalten oder Ängstlichkeit geboren, ist beim Labrador äußerst unerwünscht; gleiches gilt für Scheue. Ein Labrador ist ein Hund zum Anfassen; auch ein Fremder muß ihn anfassen und streicheln können (vorher den Besitzer um Erlaubnis zu fragen, gehört zum guten Ton!), ohne um seine Gesundheit fürchten zu müssen. Ausgeprägtes Mißtrauen, welches einen guten Wachhund auszeichnet, ist der Rasse ebenfalls fremd. Sucht man einen Wächter oder Beschützer von Haus und Hof, so gibt es sicher wesentlich geeignetere Rassen – mit einem Labrador aus seriöser Zucht tut man für diesen Aufgabenbereich einen Fehlgriff.

Die Wesensrichter des LCD stehen nach langer Ausbildung fast jedes Wochenende im Jahr irgendwo in Deutschland dazu bereit, das Verhalten der zukünftigen Zuchthunde in friedlicher Situation, im Kontakt mit freundlichen Menschen sowie bei optischen und akustischen Einflüssen zu beurteilen. Die fachkundige Wesensbeurteilung der jungen Hunde vor dem ersten Zuchteinsatz ist neben den Gesundheits-Untersuchungen und der Formwert-Beurteilung durch einen Zuchtrichter des VDH eine wesentliche Säule der Labrador-Zucht im LCD. Wesenstest-Termine werden regelmäßig veröffentlicht; interessierte Helfer und Besucher sind jederzeit dabei willkommen.

Quelle : Labrador Club Deutschland

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